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Wir Menschen sind keine Messinstrumente. Das, was wir sehen, ist weniger das Licht, als vielmehr eine Vorinterpretation von Kontrasten. Dieser Text beispielsweise besteht (bei einem guten Monitor) aus "Lichtlücken". Wir sehen also den Text, nicht weil wir das Licht von dem Text sehen, sondern weil wir sehen, dass das Licht an diesen Stellen fehlt. Wir sehen den Kontrast zu dem helleren Hintergrund.
Du kannst diesen Effekt selbst untersuchen, indem du die Hintergrundfarbe änderst. Klicke auf das Icon
Obwohl die Welt als Fläche auf unserer Netzhaut abgebildet wird, sehen wir räumlich. Auch diese Interpretation beim "Sehen" wird genutzt um das Auge zu täuschen.
Neben dem Hintergrund, neben der Umgebung und neben der räumlichen Einordnung sehen wir zuletzt auch nicht statisch sondern dynamisch. Wir verarbeiten und interpretieren das Gesehene in Relation zu dem vorher Gesehenen.
Zum Schluss noch etwas für Freunde des Grusels: Mindestens 30 Sekunden entspannt immer in die Mitte des Kreises sehen und dann auf die eigene Hand. Hier geht es los! |